Für Leopold Sallmanshofer ist klar: das Futter macht den Unterschied. Er füttert seinen Enten hochwertige Getreideschrote aus biologischem Anbau – „da sind ganz andere Fette drin, und gerade bei Enten schmeckt man diesen Unterschied später einfach. Wenn du einmal eine von unseren Enten probiert hast, interessiert dich keine andere mehr“, sagt er stolz.

Auf dem Hof der Sallmannshofers in Rohr am Gebirge in Niederösterreich werden schon seit 26 Jahren Enten gezüchtet: Leopold erkannte, dass die umliegenden Wiesen zwar zu feucht für Kühe waren, aber ideal für Wassergeflügel. Seither sind die Vögel nicht mehr wegzudenken aus der Familien-Landwirtschaft. Und auch abseits vom Futter haben die Tiere allen Grund, außergewöhnlich zu schmecken.

Leopold betreibt gemeinsam mit Sohn Johannes eine integrierte Zucht: Die Eier, aus denen später die Enten schlüpfen, werden auf dem Hof befruchtet, gelegt und ausgebrütet. Nach der achtwöchigen Mast werden die Tiere im hofeigenen Schlachthof geschlachtet – Transportstress ist ihnen ihr Leben lang unbekannt. Sobald sie groß genug sind, dürfen sie nach Lust und Laune auf den feuchten Wiesen grasen. Und anders als etwa bei Masthühnern werden Ente gut, alles gut hier die männlichen Küken nicht entsorgt, sondern aufgezogen.

„Wenn Sie mich fragen, ist die Ente überhaupt mindestens so gut wie das viel beliebtere Huhn“, sagt Sallmannshofer. „Genauso zart, aber mit mehr Geschmack.“

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