Seinen ersten Fisch fing Alexander Quester, als er gerade einmal drei Jahre alt war, bis heute steht ein Foto von dem denkwürdigen Ereignis auf seinem Schreibtisch. Seither hat ihn „das Fischvirus“, wie er sagt, nicht mehr losgelassen. „Ich finde Fische wahnsinnig ästhetisch“, sagt er. „Außerdem gibt es sonst kaum ein Nahrungsmittel, dass so vollkommen in seiner ganzen Pracht auf den Teller kommt.“

Vor neun Jahren verkaufte Quester das familieneigene Baustoffunternehmen und startete seine Fischzucht im Mariazeller Land – ganz nah dem Ort, an dem er als Kind seinen ersten Fisch fing. Mittlerweile arbeiten zahlreiche Spitzengastronomen mit seinen Saiblingen und Forellen. Was wichtig ist für die hervorragende Qualität seiner Fische? „Die Wasserqualität, das Futter, und ein Gefühl für das Lebewesen. Du musst sie beobachten, und je nach Jahreszeit die richtigen Dinge tun.“

Die Teiche werden mit frischem Wasser aus dem Hochschwab-Massiv gespeist, für das Futter wird Biogetreide und Fischmehl aus nachhaltiger Fischerei verwendet. Die Fische werden per Hand gefüttert und geschlachtet, und seit einem Fisch verliebt Jahr stammen auch schon einige der Eier für die kommende Generation aus dem eigenen Zuchthaus. „Wir wollen den ganzen Zyklus in der Hand haben“, sagt Quester, „vom Ei bis zum Endprodukt.“

Sein Ziel? In den kommenden Jahren langsam weiter wachsen – und so nicht nur mehr Fisch, sondern auch mehr Arbeitsplätze in einer Region schaffen, in der nicht viele neue Betriebe aufsperren.

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