Er wird der Marillen Inspektor genannt und hat wirklich eine der interessantesten Obstverarbeitungskarrieren Niederösterreichs hinter sich.

Franz Reisinger war Gendarm und hat vor vielen Jahren versuchsweise damit begonnen, die Streuobstäpfel seines Gartens zu Most zu verarbeiten.

Damit war er so erfolgreich, dass er 1992 die Uniform an den Nagel hängte und den Bauernhof seines Bruders in einen professionellen Obstverarbeitungsbetrieb umwandelte und mit der Herstellung von herausragenden Säften aus Apfelsorten wie Cox Orange oder Rubinette begann.

Franz Reisinger kultiviert auch die begehrte Wachauer Marille. Zur Erntezeit werden die Früchte täglich vollreif geerntet. Ein Teil wird frisch angeboten, der andere püriert und zu herrlichem Marillennektar verarbeitet. Da die Früchte aus dem eigenen, 10 ha großen Anbau stammen, darf dieser Nektar auch die begehrte Bezeichnung Wachauer Marille tragen.

Diese alte Sorte, die seit Jahrhunderten in der österreichischen Wachau heimisch ist, ist geschmacklich unübertroffen und zählt seit 1996 zu den von der EU geschützten Ursprungsbezeichnungen. Dass unter dieser Bezeichnung wirklich nur echte Wachauer Marillen angeboten werden, darüber wacht der „Verein zum Schutz der Wachauer Marille“, als dessen Obmann sich Franz Reisinger verdient gemacht hat.

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