Das Gefühl, als das erste Mal hunderte Bienen auf seinem Körper Platz genommen haben, beschreibt Gernot Gangl als „wunderbar prickelnd und gleichzeitig voller Respekt dem anderen Lebewesen gegenüber.“

Ein Gefühl, von dem er mehr wollte. Also hat er seinen Beruf als Maschinenschlosser an den Nagel gehängt und sein Hobby zum Beruf gemacht.

2010 hat er seine eigene Imkerei in der Donaustadt gegründet. Die Bienenstöcke fertigt er eigenhändig, das Fichtenholz kommt aus dem Waldviertel und bleibt unbehandelt.
Wie biologisch Honig produziert werden kann, zeigt der Imkermeister aus Wien auf vielfältige Weise. Wenn überhaupt notwendig, werden seine Bienen nur mit eigenem Honig oder Bio-Zucker zugefüttert.
Die Insekten werden wesensgerecht gehalten, ohne Absperrgitter zwischen Brut-und Honigraum. So wird die Lebensweise der Bienenkönigin in keinster Weise gestört.

Gernot Gangl ist einer von rund 600 Imkern in Wien. Seine Lebenseinstellung wiederum macht ihn einzigartig. „Bio oder nicht, war keine Frage für mich. Ich würde gar nicht auf den Gedanken kommen meinen Kunden ein Produkt zu liefern, bei dem ich nicht auch selbst zugreifen würde.“

Schätzungsweise 200 Millionen Bienen leben im Raum Wien, ein Indiz für eine intakte und damit lebenswerte Umwelt. Gernot Gangl erzeugt neben dem klassischen Honig auch Cremehonig und diesen wiederum gibt es in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen.

Ein Geschmackserlebnis sind sie alle – gleich ob mit selbst geriebenen Zitronenzesten, gemahlenen Aroniabeeren oder eingelegten Lavendelblüten.

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