Süß ist sie und begehrt, die Erdbeere. Nach dem Apfel ist sie die beliebteste Frucht hierzulande und jeder, der die rote Beere liebt, weiß, dass die an der Sonne gereiften Erdbeeren, die schonend geerntet und möglichst kurz transportiert werden, ganz einfach die besten sind. Manfred Radl produziert die einzigen biologischen Erdbeeren in Wien, 1984 hat er mit dem Anbau in Hirschstetten begonnen, in jenem Bezirksteil der Donaustadt, in dem Familie Radl seit Generationen zu Hause ist.

Im Jahr 1996 wurde der Betrieb auf eine kontrolliert biologische Landwirtschaft umgestellt, mittlerweile bewirtschaftet Familie Radl 13 Hektar Erdbeerfelder innerhalb der Stadtgrenzen. Die natürliche Fruchtfolge wird zur Verbesserung der Bodengesundheit eingesetzt.

„Erdbeeren kann man nur zwei Jahre auf einem Feld belassen, dazwischen werden Luzerne, Weizen, Ölkürbisse oder Hirse gepflanzt, dadurch bleibt die Bodenfruchtbarkeit erhalten“, weiß Bio-Bauer Manfred Radl.

Arbeitsintensiv ist vor allem die Unkrautbekämpfung, die anders als im konventionellen Anbau, ausschließlich durch händisches jäten erfolgt. Die Erdbeersaison startet, sofern das Wetter mitspielt, Mitte Mai. Auf den Feldern wachsen die Erdbeersorten Flair, Clery und Elsanta und gewährleisten eine durchgehendbeerige Saison.

Bis zu sechs Wochen lang kann die Bio-Erdbeere genossen werden – vollreif und aromatisch, gewachsen mitten in Wien.

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