Mit ihren grünen Blättern und den leuchtend violetten Rändern gleicht die Artischocke einem Kunstwerk.

Das Distelgewächs stammt aus dem Orient und war schon 500 v.Chr. in Ägypten bekannt, nach Europa kam sie erst im 13. Jahrhundert. Vom französischen Barockadel wurde sie hochgeschätzt und zu stattlichen Preisen gehandelt.

Kulinarisch haftet der delikaten Blütenknospe hierzulande noch immer ein Hauch von Exotik an. Einer jungen, innovativen Bäuerin haben wir es zu verdanken, dass das Edelgemüse nun im niederösterreichischen Marchfeld, vor den Toren Wiens, wächst.

Stephanie Theuringer, die schon immer gerne mit seltenen, vergessenen oder fast verschwundenen Gemüsearten experimentierte, hat ihre Liebe zur Artischocke zum Beruf gemacht.

Begonnen hat alles 2002, im Hausgarten des elterlichen Betriebes in Raasdorf. Einige Jahre wurden verschiedene Sorten getestet, bis schließlich ein Feld mit den bis zu 1,5 Meter hoch wachsenden einjährigen Stauden angelegt werden konnte.
Heute gedeihen auf fast 5 ha jedes Jahr 25.000 Pflanzen, geerntet werden die Früchte in aufwendiger Handarbeit von Anfang August bis zum Ende der Erntesaison Anfang Oktober.

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