Wer isst, was wir retten wollen?

Impulsvortrag, Podiumsdiskussion und
3-Gänge-Überraschungsmenüvon Christian Petz

Wo: Wiener Badeschiff
Donaukanallände zwischen Schwedenplatz und Urania
Wann: 5. Juli, 18:30 Uhr
Unkostenbeitrag: €32 für Slow Food Mitglieder €36 Nichtmitglieder, (inkl. Menu, exkl. Getränke)
Anmeldungen an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Es diskutieren:


Dominik Flammer, Buchautor und Food-Scout
Philipp Furtenbach, AO&,verwendet ausschließlich Produkte deren Hersteller ihm persönlich bekannt sind
Dr. Stephan Mikinovic, Geschäftsführer AMA
Willi Klinger, Chef der Österreich Weinmarketing GmbH (ÖWM)
Roland Velich, Weingut Moric, Winzer

Moderation: Severin Corti (der Standard)



Wer isst, was wir retten wollen?

Der Lebensmittelhandel bietet zahlreiche regionale, biologische und internationale Lebensmittel an. Die Suche nach einem richtig gereiften Stück Fleisch oder einem Rohmilchweichkäse wird für den Konsumenten jedoch zur Qual. Trotz der enormen Auswahl sind heutzutage unmanipulierte, handwerklich und traditionell hergestellte Lebensmittel, jene, die nicht ganzjährig angeboten und nicht in unbeschränkten Mengen produziert werden, schwer zu finden. Selbst Bio-Lebensmittel, die einen Vertrauensvorsprung haben, sind zunehmend globalisiert und industrialisiert worden.
Gleichzeitig boomen Bewegungen wie Slow Food. Sie werden von Food-Scouts und Journalisten durch Berichte und Blogs unterstützt, aber auch von der jungen Stadtbevölkerung, die verstärkt auf städtischen Bauernmärkten einkauft und damit viele ProduzentInnen dazu veranlasst, ihre hochqualitativen Produkte an den Wochenenden in Wien anzubieten.
Was ist nötig, um diesen Personenkreis zu vergrößern? Sind handwerkliche Produkte mit hohem Produktionsaufwand durch die höheren Kosten am regionalen Markt überhaupt absetzbar? Reicht Regionalität aus Konzept aus? Und wird das Internet Kleinproduzenten die Vermarktung erleichtern?

Auftakt bildet der Impulsvortrag "Tradition hat Potential" von Dominik Flammer.

Seit einigen Jahren stellt Dominik Flammer sein Talent als investigativer Wirtschaftsjournalist in den Dienst der Kulinarik. Für sein neues Buch über die Ernährungsgeschichte des Alpenraums besuchte er an die 60 Produzenten in den Bergen zwischen Frankreich und Slowenien und war „über ihre innovative Kraft begeistert“. Mit uns teilt er seine Erfahrungen und geht dabei auf den Terroir-Gedanken ein.

„Wenn jemand auf Qualität beim Essen verzichten will, soll er das tun, frei wählen dürfen. Ich halte nichts vom erhobenen Zeigefinger: iss österreichisch, iss schweizerisch ... ein planwirtschaftlicher Ansatz. Besser ist es, den Leuten zu sagen, da ist ein Geschmack, eine Qualität, die du sonst nirgends kriegst. Ich glaube an den Geschmack. Ich liebe den Geschmack. Eine alte Apfelsorte zu entdecken, das ist es.“

Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen!

Bitte beachten Sie, dass die Reservierungszusage erst nach Überweisung des Unkostenbeitrags erfolgen kann. Zahlungsinformation erfolgen per Mail.

Anmeldungen bis 02.07.2012

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